home

Band I - Hildesheimer Frauen aus acht Jahrhunderten

Frauenporträts ... erforscht und dargestellt durch Mitglieder der Geschichtsgruppe im Frauen-Labyrinth-Projekt Region Hildesheim e.V.

Herausgeberin: Dr. Andrea Germer

Preis: 16,90 €
Verlag: Gerstenberg
ISBN 978-3-8067-8719-1

Das Buch ist erhältlich in jeder Buchhandlung sowie im Mehrgenerationenhaus Hildesheim, Steingrube 19a

Buchpräsentation - Rede der Herausgeberin Dr. Andrera Germer

 

Aus dem Inhalt:


„...und zu ihren Füßen liegt ein Löwe, das Sinnbild ihrer Stärke“
Schonetta von Nassau (gest. 1436)
Herzogin von Braunschweig
Beate Köhler-Murken


„...mit großer mühe und arbeit auch sonderlichem fleisse und sorgfalt ...“
Margreta Bex (1570-1639)
Tuchhändlerin
Melsene Meyer


„wenn ihr wüsstet, wie unschuldig ich leide“
Magdalene Kiffle (um 1655)
Hexen und Hexenprozesse in Hildesheim
Andrea Germer


„Mein bischen Genie“
Catharina Helena Dörrien (1717-1795)
Eine gelehrte Hildesheimerin der Aufklärungszeit
Regina Viereck


 „unbescholten und ausbildungsfähig“
Gertrud Röseler (um 1850)
Hebamme in Himmelsthür
Melsene Meyer


„Ein Muster des Fleißes und der Ordnung“
Johanne Rasch (1782-1827)
Gutsherrin in Himmelsthür
Melsene Meyer


„So ganz und gar bin ich eigentlich nichts“
Wilhelmine Antoniette Lüntzel (1805-1863)
Tagebuchschreiberin
Melsene Meyer


„Wüllt se keine Körschen köpen?“
Charlotte Ohlendorf (1816-1905)
Marktfrau
Brigitte Hollemann


Louise Harriers-Wippern (1833-1878)
Opernsängerin
Brigitte Hollemann


„Ich habe ein Streben, hinaus in die Welt zu kommen ...“
Julie Gräfin von Egloffstein (1792-1869), ihre Schwestern und ihre Mutter
Anke Maria Pape


„Soziales Engagement auf dem Lande im 19. Jahrhundert“
Levine Freifrau von Rössing, geborene Freiin von Dincklage (1798-1878)
Christina R. Hirschochs


„Fuggerei im Kleinen“
Ernestine Nagel-Schmitjan (1797-1867)
Stifterin des „Sieben-Brüder-Hauses“
Andrea Germer


 „In schwerer sorgenvoller Zeit, da der Kulturkampf die Existenz der Schule bedrohte...“
Carla Sermes (1851-1929)
Schulleiterin der Marienschule in Hildesheim 1876-1912
Sabine Jensen


„Hildesheimer Nachtigallen“
Theres du Carrois und Hanne Röhr (um 1850)
Straßenmusikantinnen
Brigitte Hollemann


„Hier ist ein Liebeswerk von Frauen für Frauen.“
Luise Cooper (1849-1931)
Gründerin der Hildesheimer Blindenmission
Regina Viereck


„Einen großen Fehler haben wir zurzeit gemacht, als wir nicht in das Kabinett Wirth eintraten.“
Elise Bartels, MdR (1880-1925)
Rotraut Hammer-Sohns


Agnes Meyerhof (1856-1942)
Malerin und Bildhauerin
Brigitte Hollemann


„...für männerfeindliche Stunden“
Leonie Meyerhof (1858-1933)
Dichterin und Schriftstellerin
Melsene Meyer


„Hildesheim kann Wilma Bayer dankbar sein.“
Wilma Bayer, MdL (1909-1977)
Rotraut Hammer-Sohns


„Das allerschönste bei der Keramik ist der Zufall – man stellt sie in den Ofen und hofft ...
und ist erstaunt über das, was rauskommt.“
Gertrud Kraut (1883-1980)
Keramikerin
Christina R. Hirschochs


„Schreiben – das heißt Fingerabdrücke zurücklassen.“
Ilona Bodden (1940-1985)
Lyrikerin und Kinderbuchautorin
Christina R. Hirschochs


„Ich wollte immer nur malen“
Else-Marie Ambrosius (1907-1992)
Gabriele Stockhofe


„Es ist wohl hier keiner unter uns, der noch an die Gleichberechtigung der Frau glaubt.“
Charlotte Babatz (1914-2003)
Unternehmerin
Gabriele Stockhofe
 


An jeder Zeitwende ruft das Labyrinth sich in Erinnerung, als wollte es sich anbieten zur Neuorientierung, zur Besinnung auf uralte Gesetze des Lebens, ein Zeichen der Vielfalt und der Begrenzung.

Agnes Barmettler, Schweizer Labyrinth-Künstlerin, die das Hildesheimer Labyrinth mit initiiert hat.